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FAQs zu Geistliche Begleitung

Wie „fromm“ muss ich für Geistliche Begleitung sein?

Sie haben den Wunsch, sich auf einen persönlichen geistlichen Weg einzulassen? Dazu müssen Sie nichts können oder wissen. Aber vielleicht ist ein wenig Sehnsucht in Ihnen da ... Das genügt für den Anfang.

Wie finde ich für mich den richtigen Begleiter?

Manchmal braucht es dazu mehrere Anläufe oder längere Zeit - lassen Sie sich also nicht entmutigen. Ein erster Schritt könnte zum Beispiel sein, in Ihrem Bekanntenkreis zu fragen, ob jemand mit einem/r Begleiter/in gute Erfahrungen gemacht hat. Vielleicht kennen Sie schon Begleiter/innen von Exerzitien oder anderen Kursen. Gerne helfen Ihnen auch die Exerzitienreferate der Bistümer bei der Suche nach geeigneten Personen.

Wie beginnt Geistliche Begleitung?

Per Telefon, Mail oder Brief haben Sie mit Ihrem eventuellen Begleiter Kontakt aufgenommen. Vermutlich wird er Sie zu einem unverbindlichen Vorgespräch einladen. Dabei können Sie sich gegenseitig kennen lernen. Sie erzählen, warum Sie Begleitung für sich wünschen, Ihr Begleiter erzählt, wie Begleitung bei ihm abläuft. Fühlen Sie sich nach dem Gespräch frei, ob Sie zu diesem Begleiter gehen möchten oder nicht. Auch Ihr Begleiter entscheidet ebenso frei.

Was mache ich, wenn ich merke, dass ich über ein bestimmtes Thema nicht reden will?

Das kann durchaus vorkommen. Und die Gründe dafür können ganz verschieden sein. Kein Begleiter wird Sie zwingen, zu einem bestimmten Thema zu sprechen. Manchmal hilft es, sich selbst zu fragen, woran es liegt: Liegt es am Begleiter, ist es ein Thema, für das ich noch etwas Mut brauche,...?

Wie endet Geistliche Begleitung?

Sie haben sich frei für Geistliche Begleitung entschieden. Deshalb sind Sie natürlich auch frei, Ihre Begleitung zu beenden. Meistens wird eine Begleitung für einen bestimmten Zeitraum vereinbart. Das ist dann ein guter Anlass, darüber nachzudenken, ob es weitergehen soll oder ob der Zeitpunkt dafür gekommen ist, die Begleitung zu beenden.

Was habe ich davon, wenn ich zur Geistlichen Begleitung gehe? Was ändert sich dadurch?

Darauf würde vermutlich jeder etwas anderes antworten. Allgemein formuliert lässt sich vielleicht sagen: Sie werden aufmerksamer für das, was Sie trägt und hält, was sie glauben und erhoffen. Ihr Leben kann bewusster werden, Ihre innere „Lebenslandschaft“ klarer. Sie sind nicht alleine unterwegs. Sie werden auf Gottes Spuren in Ihrem Alltag aufmerksam.